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Bild: © pixabay
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Salat aus dem Aquarium

Eigens angebaut und frisch geernteter Salat ist unglaublich lecker. Zumindest wenn sich nicht die Schnecken daran vergangen haben. Aber das ist eben Bio! Was aber auch biologisch ist, ist Salat und Gemüse aus dem Aquarium. Was? Glaubst du nicht?

 

Wie wächst Salat und Co. im Wohnzimmer und warum soll das Bio sein? Es funktioniert wirklich, aber noch erstaunlicher ist, dass in den eigenen vier Wänden ein eigenes Ökosystem entsteht! Eine eigene kleine Welt, die dich mit Salat, Tomaten und Kräutern versorgt. Alles ganz natürlich.

 

Der Gemüsegarten für das Wohnzimmer ist da! Er besteht aus Pflanzen, Fischen und Mikroorganismen, die durch einen geschlossenen Nährstoff- und Wasserkreislauf, den Anbau von Nutzpflanzen erlauben.

 

Der Wohnzimmer-Garten – der den gleichen Platz wie ein Bücherregal  einnimmt – besteht aus einem Aquarium mit Fischen, die mit den nährstoffreichen Ausscheidungen den Garten darüber düngen. Das Wasser aus dem Aquarium gelangt durch eine Pumpe nach oben und bewässert die Pflanzen. Das nicht benötigte Wasser tropft dann wieder nach unten in einen anderen kleinen Garten. Hier sickert das Wasser durch eine Schicht aus Steinen und anderen Kräutern und gelangt gereinigt wieder in das Aquarium. So lassen sich neben Salat und Kräutern, auch Paprikas und Tomaten ohne Probleme anbauen und erfolgreich ernten. Laut Aussagen des Herstellers, ist durchaus ein Salat pro Tag erntereif.

 

 

Gesteuert und überwacht werden kann der Garten fürs Wohnzimmer doch tatsächlich mit dem Handy. Dafür muss der Nutzer weder ein toller Gärtner- noch Technikgenie sein, denn das System ist selbsterklärend und stellt sich auf die jeweiligen Pflanzen ein. Das heißt: Du wählst deine Pflanze via Smartphone aus und schon erhältst du Erinnerungen und Pflegetipps. Außerdem informieren dich die Sensoren des Gartens über Wasserstand, Wasserqualität und Temperatur. Wer mit dieser Technologie keinen grünen Daumen bekommt, dem kann niemand helfen.