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Mit Kryptowährung bezahlen?

Digitales Geld bringt man unter anderem mit dem Begriff „Bitcoin“ in Verbindung – auch als Kryptowährung bekannt. Diese Währung ermöglicht einen bargeldlosen Zahlungsverkehr, ohne auf Instanzen zurückgreifen zu müssen. Sind digitale Währungen das Zahlungsmittel der Zukunft?

 

Was sind Bitcoins? Kurz gesagt: digitales Geld! Man kann es allerdings nicht mit E-Geld (elektronisches Geld), Devisen (Fremdwährung) oder Sorten (z. B. Einzahlung auf ein Schweizer Bankkonto) vergleichen. Dennoch gibt es zahlreiche Läden und Online-Portale, die Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren. Klick auf den Link um zu erfahren, wie Bitcoins funktionieren!

 

Um Satoshi Nakamoto, den Erfinder der Bitcoins, ranken sich Geschichten. Bis heute ist man nicht sicher, ob das sein wirklicher Name ist. Einige Geschäftsmänner gaben sich für Satoshi aus, doch die Identität bleibt unbewiesen.

In Deutschland herrscht Uneinigkeit. 56,6 % der Deutschen können sich nicht vorstellen, mit Bitcoins zu zahlen, 41,2 % sehr wohl und 2,2 % haben bereits damit bezahlt. (Quelle: Tomorrow Focus Media)

2009 wurde das erste Kryptogeld im Internet gehandelt und 2010 damit das erste reale Produkt gekauft. Es handelte sich um eine 10.000 Bitcoin teure Pizza von „Papa John’s“. Zu diesem Zeitpunkt waren Bitcoins noch weniger wert, als kurze Zeit später. 10.000 Bitcoins waren drei Jahre dannach fast 12 Millionen Dollar wert. Die Pizza hat hoffentlich ausgezeichnet geschmeckt!

 

Die Kryptowährung wird durch rechenintensive Verschlüsselungsmechanismen gesichert, die sicherstellen sollen, dass niemand sein eigenes oder fremdes digitales Vermögen manipuliert. Kryptowährungen sind dennoch gefährdeter als andere Währungen. Die Identität und die Zahlungsströme bleiben anonym. Diese Anonymität machen die digitalen Währung deshalb interessant für Geldwäscher.

Inzwischen gibt es etwa 3.000 verschiedene Kryptowährungen. Doch nur die wenigsten konnten sich durchsetzen. Ein Nachahmer des ersten öffentlich gehandelte Kryptogeldes (Bitcoins) sind „OneCoins“, die als vielversprechende Kapitalanlage angepriesen werden. Doch Experten warnen vor dieser Währung. Bei OneCoins steht eine einzelne Firma im Hintergrund. Bislang kann mit OneCoins nur auf firmeneigenen Börsen gehandelt werden. Sollte man diese Coins also erwerben, muss man der Firma vertrauen, dass deren Währung auch außerhalb der Firma irgendwann einen Wert erhält.

 

Für wen sind Kryptowährungen sinnvoll? Hast du etwas Geld auf der Seite, das du spielerisch und risikoreich anlegen kannst? Wenn ja, dann wäre die digitale Währung etwas für dich.