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Bild: © terreform
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Lebendige Bauwerke

Gebäude wachsen aus dem Boden und werden von alleine immer größer. So entstehen Brücken, Pavillions und 3D-Parks, die nicht nur nützliche Funktionen haben, sondern auch das Herz erfreuen. Was für eine Technologie vermag das zu vollbringen? Die älteste und natürlichste!

 

Der Billboard Park ist einer der 3D-Parks, die auf unkonventionelle Weise, öffentliche Parks zum Erlebnis machen. Im argentinischen Rosario steht ein Gebilde, das einer großen Bienenwabe ähnelt. Dieser Komplex entwickelt sich stetig. Er wächst nach oben, in die Länge und muss sogar teilweise wieder “zurückgebaut” werden.

 

Um die Verwirrung aufzulösen, es handelt sich um ein Gebäude, dass zu fast 100% pflanzlich ist. Lediglich eine Stahlkonstruktion hält die pflanzlichen Gebäude in Form. Den Rest erledigt Mutter Natur und ihr Helfer der Gärtner.

 

Bild: © billboard-park-1

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Rückschnitt heißt nicht Rückschritt

Bereits in grünen Vortagen, als Autos und der Rest der technischen Hilfsmittel noch fern waren, lebten unsere Vorfahren ein Leben in pflanzlichen Hütten aus Ästen und Laub. Und zurück zum Ursprung wird wieder modern. Doch um Brücken und Pavillons tragfähig und stabil zu gestalten, braucht es eine Trägekonstruktion aus Stahl, die mit der Zeit komplett überwuchert wird. Für dir Optik muss hierfür allerdings immer wieder einmal zurückgeschnitten oder zurechtgebogen werden. Eine schlussendliche Form werden solche Gebäude deswegen niemals einnehmen.

 

Der Stahl wird entfernt

In den Anfangsjahren eines lebendigen Bauwerks, dient die Stahlkonstruktion als Formgebung und Stabilisator. Doch was wäre so besonders an einem zugewucherten Bauwerk? Deswegen wird der Stahl nach einiger Zeit entfernt und dann ist das pflanzliche Bauwerk ganz auf sich alleine gestellt. An der Erstellung solcher pflanzlichen Werke, sind Architekten, Ingenieure sowie Geistes- und Naturwissenschaftler beteiligt, die ihr Wissen mit einbringen und Informationen für alle Interessierten herausgeben.

 

In folgendem Video erfährst du mehr!